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Ladenbau in denkmalgeschützter
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Ladenbau in denkmalgeschützter Umgebung
Moch Schaufensterfiguren gestalten mit
Friedhelm Weber, Exklusive Mode für Sie und Ihn, 87700 Memmingen
Bei dem Neubau des Modehauses Weber in Memmingen handelt es sich um ein einzigartiges,
wertvolles Projekt eines exklusiven Ladens in einer historischen Altstadt.

Das ortsansässige Planungsbüro Gerd Hipp verband 4 Einzelhäuser
aus dem 15.Jahrhundert mit neuzeitlicher Frische zu einem einzigen Baukörper.
Zentralpunkt war das weit über die Stadt hinaus bekannte Pick-Haus. Beim
Umbau vorrangig war die Frage des behutsamen Umgangs mit dem Alten. Das Historische
haben die Bauplaner nicht nur nostalgisch gesehen, sondern sie haben es ernst
genommen, und sie nahmen dabei auf die durch die umgebende
Bebauung gesetzten Maßstäbe besondere Rücksicht.

Die Verkaufsfläche ist über zwei Stockwerke verteilt. In weiteren
Etagen sind Arztpraxen und Büroräume untergebracht. Der Zugang erfolgt
über ein nach innen hin völlig offenes Treppenhaus und einen verglasten
Fahrstuhl. Im Keller ist ein Gourmetrestaurant geplant, und inmitten des Modehauses
liegt ein selbständiges Bistro.
Durch eine großzügige Überbauung mit Glas hatte man ursprüngliche Außenwände aus Fachwerk in die Innenräume einbezogen. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Verbund eines alten Kreuzkuppelgewölbes mit einem weit angelegten Verkaufsraum. Insgesamt setzte der Bauplaner immer wieder aus das zentrale Thema Glas: So hat er an mehreren Stellen im Boden Sichtverbindungen in das Kellergewölbe eingelassen. Eine gläserne Innentreppe wertete er mit einem noch vorhandenen historischen Holzgeländer auf.

Die Möblierung der offenen Räume fand dabei äußerst zurückhaltend
statt. Wenige und niedrige Regale verdeckten nicht den Blick auf die historische
Bausubstanz. Auch die Dekoration fand einen angemessenen Rahmen, einzig auf
geradlinigen, cremefarbenen Headless-Schaufensterfiguren.
Entwurf und Planung: Gerd Hipp, Memmingen
Ladenbau: René Lezard
Figuren: Moch-Figuren, Modelle 433, 451 und 426